mit der Künstlerin Victoria Turnbull (Bildende Kunst/Grafik/Performance/Konzeptkunst) aus London/Stuttgart

„Was heißt Absperrband auf Englisch? Wie zeichne ich ein überzeugendes Loch? Wann sieht eine gezeichnete Dose auf einem Foto aus, als sei sie in 3-D? Das Projekt „Licht – Schatten – Stift – Zeichnerische Experimente“, das sowohl auf Deutsch als auch auf Englisch durchgeführt wurde, lieferte nicht nur Antworten auf all diese Fragen, sondern bot auch für alle Teilnehmer an den drei Projekttagen ein abwechslungsreiches Programm: Im Mittelpunkt standen optische Täuschungen, die alleine oder in Gruppen gestaltet wurden. Immer wieder sorgte bei allen Beteiligten für Staunen, dass sie tatsächlich in der Lage waren, andere mit ihren Zeichnungen und vor allem den davon gemachten Fotos hinters Licht zu führen. Fazit: Ein Erfolg auf ganzer Linie!“

Zitat: Frau Lucaski, projektbegleitende Lehrerin und Kulturgruppenmitglied

Im Workshop “Linie, Schatten, Stift” haben alles SuS zuerst Raummodelle gebaut, um das Zeichnen von maßstabgerechten optischen Täuschungen auf Millimeterpapier zu erlernen, danach haben sie sich Gegenstände gesucht, die sie im Mittelformat zeichnen könnten um danach mehrere Quadratmeter große auf den Schulraum bezogene optische Täuschungen in Gruppen zu zeichnen. Diese sollen im Schulkontext sichtbar verbleiben.

Die klassenübergreifende Zusammenarbeit der SuS (Klassen 7-9) und der bilinguale Unterricht im Zeichenprojekt waren von den Schülerinnen und Schülern extrem geschätzt von allen Beteiligten. Das Lernen lief nebenbei – zudem sprach die englische Künstlerin bereits sehr gut Deutsch.

Projektbegleitende Lehrerin beim Zeichenprojekt war Lehrerin Rebecca Lucaski gemeinsam mit zwei Referendarinnen (Englisch).

Der Workshop fand statt: 2.-4. Mai 2016 je von 8:30-13:30 Uhr und darüber hinaus. TeilnehmerInnen).

Ein Interview mit Fr. Turnbull auf Englisch finden Sie hier.

Die Bilder von diesem Projekt stammen von der Kulturagentin Kerstin Schaefer: