Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum.
Mit diesen Worten von Friedrich Nietzsche eröffnete Susanne Stephan, die Schulleiterin des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, dessen diesjähriges Konzert. Musik sei eine Sprache, die jeder versteht, eine Sprache, die nicht durch den Verstand, sondern durch das Gefühl erfahren wird. Und genau so war es auch am 23. 02. in der Göppinger Stadthalle, als über 100 SchülerInnen zeigten, was das WHG musikalisch zu bieten hat.
Der Saal war gefüllt, die Zuschauer bewegt, und die Künstler hochmotiviert.
Der Mittelstufen- sowie der Oberstufenchor verzauberten mit klassischen Stücken, regten mit modernen Liedern zum Mitsingen an und überraschten mit einem szenisch interpretierten Schlagabtausch zu „Hit the Road Jack“.
Auf eine Zeitreise unterschiedlichster Genres geriet das Publikum ebenfalls durch die Darbietungen der Junior- und Big Band mit Stücken wie „Locked out of Heaven“ oder „Fantasy“.
Die Boomwhackers überzeugten mal wieder durch Coolness, indem sie die Filmmelodie zu „Fluch der Karibik“ mit perfektem Timing und einer grandiosen Koordinationsfähigkeit darboten.
In Bewegungsdrang geriet das Publikum bei den Vorführungen der Tanz-AG. Walzer, Hip-Hop und sogar musicalartige Sequenzen, heizten die Stimmung an. Es war beeindruckend, wie die beiden Leiterinnen der AGs, Nicola Eisenmann und Anna Reck, die Mädels und Jungs auf den Punkt vorbereitet hatten.
Besonders bewegend war die solistische Klavierdarbietung Philipp Schäfers aus Klasse 7, der mit seiner selbst komponierten Improvisation zur Jazz-Ballade „Misty“ den ganzen Saal in seinen Bann zog.
Sarah Höfer überzeugte mit ihren filigranen spieltechnischen und interpretatorischen Qualitäten bei der Aufführung von „All of Me“ von Jon Schmid am Klavier.
Für eine sommerliche Stimmung sorgte das Männertrio rund um Julian Geißele, Jakob Roth und Dr. Ralph-Peter Schuhmeier. Mit einem Handtuch über die Schulter geworfen und Sonnenbrille im Haar erklärten die Männer, dass es auch in dieser kalten Jahreszeit Sommer für einen selbst sein kann, alles eine Frage der Einstellung.
Diese emotionale Reise in unterschiedliche Genres und Epochen ermöglichte nicht zuletzt die Technik-AG, die für Ton, Technik und Licht an diesem gelungenen Abend verantwortlich war.
Abschließend vereinten sich Big Band und Chöre für den Abschlusstitel „We are Family“, der die Stimmung des Abends nicht besser hätte treffen können: eine Schulgemeinschaft, in der alle Teile zusammenwirken und gemeinsam etwas Tolles auf die Beine stellen können, die WHG-Familie, die am Ende mit Glitzerkonfetti und Luftballons unter tosendem Applaus auf die Bühne strömte.

Sichtlich überwältigt bedankte sich schließlich die Elternbeiratsvorsitzende Karin Eisenmann bei allen, die am Konzert mitwirkten. Dabei betonte sie, wie viele Talente in den SchülerInnen schlummern und an solch einem Abend sichtbar werden.
Ein besonderer Dank ging an die MusiklehrerInnen Gerlinde Jahn, Ludmila Symonova und  Marius  Johannes Klupp.

Einige Bilder vom Abend finden sie hier:

 

 

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