#hanauwarkeineinzelfall

Am Freitag, den 19. Februar 2021 hat sich der jüngste rassistische Anschlag in Deutschland das erste Mal gejährt. Vor einem Jahr starben

Gökhan Gültekin Sedat Gürbüz Said Nesar Hashemi Mercedes Kierpacz Hamza Kurtović Vili Viorel Păun Fatih Saraçoğlu Ferhat Unvar Kaloyan Unvar

durch die Hand eines Hanauer Bürgers.

Dieser erste Gedenktag rief bundesweit große Anteilnahme und Solidarität in den sozialen Medien hervor. Das ist zwar sehr positiv, jedoch reicht es nicht aus, an einzelnen Tagen zu gedenken. Der Soziologe Matthias Quendt bezeichnet den Anschlag als eine „Eskalation von Alltagsrassismus“ – dieses Thema sollte jeden Tag präsent sein. Es reicht nicht aus, gegen Rassismus zu sein – man muss Anti-Rassist*in sein. Dafür braucht es dauerhafte Strukturen, die in der Lage sein müssen, Rassismus auch in den Strukturen von Staat und Gesellschaft zu thematisieren.

»Regieren heißt Problemlösen« – frei nach diesem Motto haben sich Schüler*innen der J1 mit der Fähigkeit des politischen Systems der Bundesrepublik Deutschland, Probleme zu lösen, auseinandergesetzt. Im Fernunterricht erstellten sie dafür eine Fallstudie, die diese Frage am Beispiel des Rechtsextremismus zu beantworten versucht.

Herausgekommen sind großartige Ergebnisse, über die wir hier einen Überblick geben wollen:

https://padlet.com/clbue/jl46eot2u0saqjsl

Von Podcasts über Videos, Präsentationen und Hausarbeiten ist alles dabei – es lohnt sich!