Die Geschichte des Werner-Heisenberg-Gymnasiums

Neue Berufsschule

Vor 50 Jahren wurde der Rohbau fertiggestellt

WHG Rohbau

Göppingen. Ein neuer Schulbau sollte vor 50 Jahren die verstreut untergebrachten Berufsschulklassen aufnehmen. Außerdem wurde eine Volksschule eingerichtet.

Zum neuen Schuljahr 1962, das damals noch im Februar begann, sollte die neue kaufmännische Berufsschule an der Jebenhäuser Brücke fertig sein. Die Klassen, die bis dahin gezwungen waren, ein "Wanderleben" zu führen, wurden damit erstmals unter einem Dach untergebracht. Gleichzeitig waren in dem Gebäude sechs Räume für eine Volksschule vorgesehen, die die Kinder südlich der Fils aufnehmen sollte. Hintergrund dafür war der bisher lange Schulweg, der die Kinder teils über gefährliche, verkehrsreiche Straßen geführt hatte.

Auf dem NWZ-Bild vom 23. Oktober 1961 lässt sich der fertiggestellte Rohbau erkennen. Neben der Schule entstand eine Turnhalle, in der die Schüler der Höheren Handelsschule und der Wirtschaftsoberschule ihre Schulsportstunden abhalten konnten. Diese mussten dafür bisher zu den Turnhallen anderer Schulen ausweichen.

Das Stadtbauamt hoffte, rechtzeitig zum neuen Schuljahr mit den Bauarbeiten fertig zu werden und die Schule bezugsfertig an die Schüler übergeben zu können. Oberbaurat Sigloch befürchtete jedoch, dass es bezüglich des Termins wohl wie immer zu einer "Zitterpartie" kommen werde.

1984 bezog das Werner-Heisenberg-Gymnasium den Bau, als die Berufsschule in das neue Schulzentrum in der Öde umzog.

Südwest Presse, 29.10.2011